Der teuerste Saal ist der leere.
Ein Patient erscheint nicht, sagt zu spät ab oder ist am OP-Morgen nicht nüchtern. Der Saal steht bereit, das Team steht bereit — und die Zeit ist weg. SmartSlot senkt diese Ausfälle und besetzt frei gewordene Saalzeit rechtzeitig neu.
Gestrichelt: gebucht, aber ausgefallen. Bezahlte Saalzeit, die niemand nutzt. SmartSlot verhindert einen Teil davon und besetzt einen weiteren Teil rechtzeitig neu.
Beispielrechnung
Was Ausfälle ein Spital kosten
Vier OP-Säle, fünf Eingriffe pro Saal und Tag, 250 Betriebstage, Ausfallquote 12 Prozent.
Ungenutzte Saalzeit pro Jahr
CHF 1 800 000600 ausgefallene Eingriffe à 60 Minuten Saalzeit
Davon zurückgeholt mit SmartSlot
CHF 870 000186 Ausfälle vermieden, 104 Slots neu besetzt
Quellen und Einordnung
- Ausfallquote 12 – 18 %: Schuster et al. 2011, Universitätsspitäler, n = 6 009 (12.4 %); Abate et al. 2020, Metaanalyse aus 33 Studien, n = 306 635 (18 %). 60 – 92 % der Absagen gelten als potenziell vermeidbar (Viderman et al. 2019; Abate et al. 2020).
- −31 %: Junod Perron N et al. Reduction of missed appointments at an urban primary care clinic: a randomised controlled study. BMC Family Practice 2010;11:79. Abgestufte Erinnerungen senkten verpasste Termine von 11.4 auf 7.8 %; 28 % der abgesagten Termine konnten neu vergeben werden. Ambulante Sprechstunde, Universitätsspitäler Genf.
- SMS als Kanal: Junod Perron N et al. Text-messaging versus telephone reminders. BMC Health Services Research 2013;13:125. SMS dem Telefonanruf gleichwertig, n = 6 450.
- Neu besetzte Slots: Antoniou V, Burke O, Fernandes R. Introducing a reserve waiting list initiative for elective general surgery. BMJ Open Quality 2019;8:e000745. Manuelle Reserveliste allein 8 %, mit Schnellspur-Vorbereitung 43 % der verlorenen Saalzeit zurückgeholt. SmartSlot automatisiert Suche, Kontakt und Machbarkeitsprüfung — die Schritte, die eine manuelle Liste ausbremsen.
- CHF 50 pro OP-Minute: Kantonsspital Baden 2024. Deckt sich mit £2 500 pro Saalstunde im NHS (Antoniou et al. 2019).
- Annahme: 60 Minuten Saalzeit pro ausgefallenem Eingriff. Nicht eingerechnet: Umplanungsaufwand, Wartezeit nachrückender Patientinnen und Patienten.
Rechnen Sie mit den Zahlen Ihres Hauses.
Mit eigenen Zahlen rechnenLeistung
Was SmartSlot für Ihr OP-Programm tut
SmartSlot begleitet jeden geplanten Eingriff von der Buchung bis zur Einschleusung. Es arbeitet im Hintergrund und meldet sich nur, wenn ein Mensch entscheiden muss.
Weniger kurzfristige Ausfälle
Patientinnen und Patienten werden abgestuft begleitet — je nach Ausfallrisiko unterschiedlich intensiv, für alle im gleichen Ton und mit demselben Inhalt.
Frei gewordene Slots neu besetzt
Sagt jemand ab, schlägt SmartSlot passende Personen von der Warteliste vor — geprüft auf Fachgebiet, Dauer und zeitliche Machbarkeit.
Weniger Überraschungen am OP-Morgen
Wer bereit ist und wer nicht, steht vor der Einschleusung im Dashboard — nicht erst, wenn der Saal schon läuft.
Blutverdünner im Blick
SmartSlot findet Hinweise auf gerinnungshemmende Medikamente auch dort, wo sie sonst untergehen, und legt sie Ihrem Team zur Bestätigung vor.
Übernahme aus Ihrem OP-Programm
Termine kommen aus dem bestehenden System — als täglicher Export, über HL7 v2 oder FHIR. Für den Einstieg genügt der Export, kein IT-Projekt.
Ein Bildschirm für den ganzen Tag
Die OP-Koordination sieht pro Saal, wer bereit ist, wo etwas offen ist und wo jetzt gehandelt werden muss.
Das Prinzip gilt für jeden kostenintensiven Raum mit geplanten Terminen — Endoskopie, MRI, Herzkatheterlabor. Wir beginnen im OP, weil dort der Hebel am grössten ist.
Datenschutz
Schweizer Betrieb, Schweizer Recht
SmartSlot verarbeitet Daten ausschliesslich in der Schweiz nach dem Datenschutzgesetz (DSG). Ein Datentransfer ins Ausland findet nicht statt.
Datenminimierung als Bauprinzip
Erfasst wird nur, was die Terminkoordination braucht. Diagnosen, Adressen und Herkunftsangaben gehören nicht dazu.
Entscheiden bleibt Aufgabe des OP-Teams
SmartSlot bereitet Entscheide vor und dokumentiert sie. Getroffen werden sie von Menschen.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Welchen Kommunikationskanal nutzt SmartSlot?
SMS. Der Kanal ist wissenschaftlich abgesichert: Eine randomisierte Studie an den Universitätsspitälern Genf mit 6 450 Patientinnen und Patienten zeigte, dass SMS-Erinnerungen dem Telefonanruf in der Wirkung gleichwertig sind — bei einem Bruchteil des Personalaufwands (Junod Perron et al., 2013). In der vorangegangenen Studie derselben Gruppe störten sich 93 Prozent der Befragten nicht an den Erinnerungen, 78 Prozent empfanden sie als nützlich (Junod Perron et al., 2010). SMS erreicht zudem jedes Mobiltelefon ohne App, Konto oder Internetzugang. Wer keine SMS wünscht oder nicht antwortet, wird von Ihrem Team telefonisch betreut — SmartSlot legt diese Fälle als Aufgabe vor.
Welcher Aufwand entsteht für unsere IT?
Für den Einstieg ein täglicher Datenexport aus dem OP-Programm — mehr nicht. Kein Eingriff in bestehende Systeme, keine Änderung an Ihrem Klinikinformationssystem. Wer später tiefer anbinden möchte, nutzt HL7 v2 oder FHIR; die in der Schweiz verbreiteten Systeme unterstützen mindestens eine dieser Schnittstellen. Der Umfang bleibt in beiden Fällen im Rahmen einer Schnittstellenvereinbarung, nicht eines IT-Projekts.
Woran messen wir, ob sich der Einsatz lohnt?
An der Ausfallquote. Sie ist vor dem Einsatz bekannt und danach messbar — je Fachgebiet, je Saal, je Zeitraum. Zusätzlich weist SmartSlot aus, wie viele frei gewordene Slots neu besetzt wurden. Damit lässt sich der Nutzen in Saalminuten beziffern und in die Kostenrechnung Ihres Hauses übernehmen, ohne dass wir Ihnen eine Wirkung zurechnen, die Sie nicht selbst nachvollziehen können.
Wo werden die Daten verarbeitet und wer ist verantwortlich?
Die Verarbeitung erfolgt ausschliesslich in der Schweiz nach dem Datenschutzgesetz (DSG); ein Datentransfer ins Ausland findet nicht statt. Verantwortlicher im Sinne des Gesetzes bleibt das Spital. Betrieben wird SmartSlot wahlweise im Rechenzentrum Ihres Hauses oder bei einem Schweizer Anbieter Ihrer Wahl — im zweiten Fall auf Grundlage eines Auftragsbearbeitungsvertrags.
Welche Risiken bestehen für unsere Patientensicherheit?
SmartSlot trifft keine medizinischen Entscheide. Es bereitet sie vor, stellt die zugrunde liegenden Angaben daneben und dokumentiert, was daraus wurde. Sicherheitsrelevante Beurteilungen — ob ein Eingriff stattfindet, verschoben oder abgesagt wird — bleiben beim OP-Team. Das System ist so gebaut, dass es im Zweifelsfall eine Rückfrage auslöst statt selbst zu handeln.
Was ändert sich für die OP-Koordination im Alltag?
Die Koordination erhält eine Tagesübersicht und eine Aufgabenliste. Angezeigt wird nur, was eine Entscheidung erfordert; alles Übrige läuft im Hintergrund. Der Aufwand verlagert sich damit von Nachfassen und Telefonieren hin zu Fällen, die tatsächlich eine Klärung brauchen. Eine Schulung von rund einer Stunde genügt erfahrungsgemäss.
Wie schnell ist SmartSlot einsatzbereit?
Die technische Einrichtung mit einem täglichen Export ist eine Sache von Tagen. Die längste Vorlaufzeit hat die datenschutzrechtliche Prüfung in Ihrem Haus — sie wird deshalb als Erstes angestossen. Bis zum Einsatz in einem ersten Fachgebiet sind je nach Haus zwei bis drei Monate realistisch.
Sehen Sie SmartSlot an einem ganzen OP-Tag
Wir führen SmartSlot an einem vollständigen Operationstag vor — mit synthetischen Daten und ohne Vorbereitungsaufwand auf Ihrer Seite. Auf Wunsch rechnen wir das Potenzial vorgängig mit den Kennzahlen Ihres Hauses durch, damit die Grössenordnung von Beginn weg auf dem Tisch liegt.
Nennen Sie uns Ihr Haus und die Fachgebiete, um die es geht.
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